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Leseprobe -Nahtoderfahrung-

Leseprobe „Alles auf Null und noch einmal von Vorne“ -Nahtoderfahrung-

Es ging mir zunehmend schlechter und tief in mir hatte ich es als Abschied vernommen. Innerlich war ich bereit dazu, wollte nur noch alles loslassen. Konnte an nichts mehr denken, nur noch Leere und Stille in meinem Kopf. Ich spürte ein inneres Einverständnis, meinen Körper zu verlassen.

Was nun folgte, möchte und kann ich an dieser Stelle nicht in Worte kleiden. Ich fühle mich noch immer außerstande diesen Zustand exakt zu beschreiben. Es war unbeschreiblich schön und hat mich und mein Leben, mein Bewusstsein, mein Verständnis von Sinnhaftigkeit komplett verändert. Es übertrifft alle unsere Vorstellungen von Ruhe, Frieden, Liebe, Helligkeit und Glückseligkeit.

Enorme Hektik breitete sich abermals im Krankenwagen aus und ich hörte wie in einem Vakuum noch die Stimme der Ärztin, die laut zum Fahrer schrie:

Schneller, schneller, wir verlieren sie!“

Ich vernahm ebenso noch die Stimme des Fahrers, der sich auf Anordnung der Notärztin mit der Klinik in Verbindung setzte, um den sogenannten Schockraum zu ordern.

Dann gab es nur noch diese wundervollen Farben, die unglaubliche Helligkeit, die wärmend und schützend zugleich auf mich wirkten. Ich wurde von einer unsagbaren Liebe eingehüllt und bin auch heute noch beeindruckt und erfüllt von diesen Gefühlen. Meine erlebte Nahtoderfahrung veränderte alles, woran ich bis dahin geglaubt hatte. Dieses Erleben versetzte mich unvorbereitet in einen vollkommen neuen Bewusstseinszustand, was ich allerdings erst zu einem viel späteren Zeitpunkt verstehen und in meinen Alltag integrieren konnte.

Das Verstehen der Dinge, die für unsere Augen nicht sichtbar sind und eine unbeschreibliche Liebe sowie eine nie erlebte Stille und ein Gefühl des allumfassenden Friedens durchströmte während dieser Erfahrung mein ganzes Sein. Ich fühlte mich absolut sicher und aufgehoben. Getragen von einem immensen Gefühl der Liebe, das an Intensität mit unseren Worten nicht erfasst werden kann. Es gab keinerlei Ängste mehr, die zuvor noch als bedrohlich empfundene Kälte in meinem gesamten Körper wich einer wohligen Wärme, die mich zärtlich einhüllte und mir vollkommene Sicherheit bescherte. Mein Kopf war leer, es gab keinen einzigen Gedanken, keine Fragen, keine Not, keine Angst, nichts, einfach nichts und alles zugleich. Leere und doch erfüllt mit Allem, was ich in diesem Moment so dringend brauchte. Alles was ich erlebte, schien zeitgleich stattzufinden. Zeit und Raum lösten sich auf und es ging nur noch ums Fühlen, Spüren, Empfinden und ums pure, reine SEIN. Keine Schwere, kein Körper, keine Ängste, keine Sorgen und nichts mehr, was mich irgendwie gefangen hielt. Eine glückselige Ausweitung ins Grenzenlose.

Die dabei empfundene Leichtigkeit und die Helligkeit um mich herum waren göttlicher Natur. Es war ein Schweben, schwerelos und ohne irgendeinen Widerstand. Der leere und dennoch mit ALLEM gefüllte Raum in einer Klarheit und Farbintensität, die ebenso nicht beschrieben werden kann.

Was ich auch wahrnehmen konnte, war an Liebe, Helligkeit, Wärme, Intensität, Frieden und Stille niemals zuvor in meinem Leben auch nur annähernd in diesem Ausmaß von mir erlebt oder gefühlt worden.

Wir ALLE sind niemals allein, was auch geschehen mag! In der schwersten Stunde werden wir getragen und es gibt tatsächlich keinen Grund, Angst vor dem Tod und dem Sterbeprozess zu haben.

Was uns dort erwartet ist an Schönheit und Fülle unübertrefflich. Dies nur als kleinen Ausschnitt, denn alles Erlebte und von mir Empfundene ist ein ganzes Buch wert, welchem ich mich zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt gerne widmen möchte.

Als ich aus diesem Erleben zurück kam, mich wieder liegend im Krankenwagen befand, glich das zunächst einem Schock. Es schmerzte. Das künstliche Licht tat weh in meinen Augen. Die Geräusche der medizinischen Geräte, die Stimmen der Menschen, die Sirene, alles schien unerträglich laut, schrill, unnatürlich und künstlich. Wollte ich hier wirklich weiter machen? Wollte ich nun zwischen diesen beiden mir nun bekannten Welten leben? Konnte ich das nun vorhandene Wissen um ein derart intensives, pures, grenzenloses Sein überhaupt in mein Leben, in meinen Körper und meinen Geist integrieren? Bei allem Schrecken der mich umgebenden Gesamtsituation, dem Gefühl meiner gelähmten linken Körperseite, den unerträglichen Schmerzen in meinem Kopf, dem völligen Ausgeliefertsein, erfasste ich dennoch intuitiv meine gesamte Stärke. Es ging genau um diese Erkenntnis, dass wir ALLE dieser unfassbaren göttlichen Kraft entspringen.

Ich wusste ab diesem Moment mit aller Gewissheit, dass ich nicht mein Körper bin. Wir alle aber durch unsere Körper die Gelegenheit hier auf unserem Planeten bekommen, unterschiedlichste Erfahrungen zu machen.

(c) Copyright Teilauszug aus dem Buch „Alles auf Null und noch einmal von Vorne“, Stefanie Will

Wer nicht nur mehr über meinen außergewöhnlichen Entwicklungs- und Heilungsweg erfahren möchte, sondern gleichzeitig einen „neuen“ Blick auf sogenannte Schicksalsschläge und Krankheiten erlangen möchte,  zudem erfahren wird, welch großen Chancen darin verborgen liegen, dem stellt mein Buch „Alles auf Null und noch einmal von Vorne“, ISBN:978-3740711429 diesbezüglich sämtliche Informationen, Tipps und Hinweise zur Verfügung.

Von ganzem Herzen

Stefanie Will